Die Umweltoberschule knüpft an das Konzept der Natur – und Umweltschule Dresden (NUS) an. Die Jenaplan-Pädagogik liefert neben anderen Elementen und Einflüssen reformpädagogischer Ideen einen strukturellen Rahmen und ein pädagogisches Grundverständnis für den Schulalltag. Inhaltlich orientiert sich die Umsetzung und Gestaltung der Lerninhalte in sehr großem Umfang an der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Umweltoberschule stellt einen Ort für gemeinsames Leben, Lernen und Gestalten durch Kinder, Jugendliche und Erwachsene dar und zeichnet sich durch eine Bildung aus, die den Kindern, wie der ganzen Gesellschaft und schließlich unserer Lebensgrundlage förderlich ist. Lernen soll in diesem Rahmen individualisiert und jahrgangsübergreifend erfolgen und in unterschiedlichsten Lernräumen stattfinden. Die Lernprozesse bauen auf gelebten Erfahrungen auf und orientieren sich an den individuellen Voraussetzungen und Interessen der Kinder und Jugendlichen.

Ihre Freude am Lernen, ihre intrinsische Motivation und die Kreativität ihrer Denkprozesse werden an der Umweltoberschule besonders und gezielt gefördert.

Die Vielfalt aller an der Schule lernenden und arbeitenden Menschen sind dabei eine grundlegende und förderliche Bereicherung.


Neben der Gewährleistung der Bildungskategorien Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Selbstverantwortung stellt der Erwerb folgender Schlüsselqualifikationen eine zentrale Aufgabe der Schule dar.
Zentrale Schlüsselqualifikationen an der Umweltoberschule: - Selbständigkeit und Selbsttätigkeit im Arbeiten
- Persönlichkeitsbildung
- Entfaltung der individuellen Talente und Begabungen
- teamorientiertes Denken und Arbeiten
- Unterstützung von Gemeinschaftsleistung und Kommunikation ohne konkurrierendes Miteinander
- Konfliktlösungsfähigkeit
- Wahrnehmung, Bewertung und aktive Gestaltung von Entwicklungsprozessen mit ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Bedeutung


Die Umweltoberschule arbeitet nach dem Modell einer Ganztagsschule. Die vermittelten Unterrichtsinhalte orientieren sich am sächsischen Lehrplan. Die Schule wird einzügig aufgebaut. Die Schüler*innen lernen von Klasse 5 bis 10 in altersgemischten Gruppen von max. 24 Kindern bzw. Jugendlichen pro Stammgruppe (Lerngruppe).

Die Einzügigkeit der Schule sowie die Lerngruppengröße ermöglichen eine individuellere und persönlichere Förderung der einzelnen Schüler*innen.

Pädagogisch zeichnet sich das Konzept der Umweltoberschule v.a. durch folgende Merkmale aus:

- das abwechselnde Lernen in altersgemischten und altershomogenen Lerngruppen
- das Lernen an außerschulischen Lernorten
- die Leistungsrückmeldung durch regelmäßige Selbst- und Fremdeinschätzungen
- hoher Praxisbezug
- fächerübergreifendes Lernen und Projektarbeit
- die Arbeit mit Wochenplänen


Eine enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen, den Pädagog*innen und den Eltern ist wichtiger Teil unseres Selbstverständnisses und unabdingbar für einen gelingenden Schulalltag.


Download: Icon PDF Kurzkonzept der FUD.